Großrazzia in Weseler Nachtclubs: Polizei deckt verborgene Straftaten auf
Evi HeuserGroßrazzia in Weseler Nachtclubs: Polizei deckt verborgene Straftaten auf
Großrazzia der Polizei Wesel in Nachtclubs beidseits des Rheins
Die Kreispolizeibehörde Wesel hat in einer groß angelegten Aktion Nachtclubs auf beiden Seiten des Rheins durchsucht. Die Kontrollen begannen samstags um 20 Uhr und dauerten bis in die frühen Morgenstunden des Sonntags an. Ziel der Beamten war es, verborgene Straftaten aufzudecken und kriminelle Strukturen zu zerschlagen.
Im Rahmen der Operation wurden gezielt vier Nachtlokale überprüft. Die Polizei ging dabei individuell auf jedes Objekt ein und konzentrierte sich auf unterschiedliche Risikobereiche. Bei einer Durchsuchung beschlagnahmten die Beamten ein Springmesser und leiteten ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf illegale Beschäftigung ein.
Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul besuchte während der Aktion den Nachtclub Hinz und Kunz in Dinslaken, um sich vor Ort ein Bild von den Maßnahmen zu machen. Die Behörden arbeiteten dabei mit Partnerbehörden zusammen, um organisierte Kriminalität und Wirtschaftskriminalität zu bekämpfen. Ein besonderer Fokus lag auf kriminellen Strukturen in der Türsteher-Szene sowie auf illegaler Beschäftigung in der Gastronomie.
Die Kreispolizeibehörde Wesel wertete die Aktion als Erfolg: Sie brachte verborgene Straftaten ans Licht und setzte ein deutliches Zeichen gegen gewalttätige Monopole im Kreisgebiet. Um die öffentliche Sicherheit weiter zu erhöhen, werden die gezielten Kontrollen regelmäßig fortgesetzt. Die Polizei will damit klarstellen, dass organisierte Kriminalität im Kreis Wesel nicht geduldet wird. Die Maßnahme war Teil einer landesweiten Offensive gegen kriminelle Netzwerke.
