Gladbachs Kapitän Reitz trotzt Bayern-Angst: "Wir kämpfen – nicht zitternd"
Edgar WilmsenGladbachs Kapitän Reitz trotzt Bayern-Angst: "Wir kämpfen – nicht zitternd"
Borussia Mönchengladbach vor harter Prüfung gegen ungeschlagenen Spitzenreiter FC Bayern München
Borussia Mönchengladbach steht an diesem Wochenende vor einer schweren Aufgabe, wenn die Mannschaft den ungeschlagenen Tabellenführer FC Bayern München empfängt. Das Spiel kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt für die kämpfende Truppe, die mit null Siegen am Tabellenende der Bundesliga steht. Kapitän Rocco Reitz bleibt trotz Spekulationen über seine eigene Zukunft konzentriert auf die Partie.
Gladbachs schwache Form steht im krassen Gegensatz zu Bayerns Dominanz. Die Gastgeber haben die letzten fünf Pflichtspielduelle gegen die Münchner verloren – eine zusätzliche Belastung im ohnehin angespannten Abstiegskampf. Reitz betont jedoch, dass das Team mit Entschlossenheit und nicht mit Angst in die Begegnung gehen werde.
Er bezeichnete Bayern als eine der besten Mannschaften Europas und lobte ihren unerbittlichen Spielstil – mit und ohne Ball. Trotz der aussichtslos erscheinenden Ausgangslage äußerte der 25-jährige Kapitän die Hoffnung auf eine denkwürdige Leistung. Seine eigene Zukunft bleibt indes ungewiss, auch wenn er Gerüchte über einen 20-Millionen-Wechsel vom Tisch wischt.
Reitz’ Vertrag läuft noch bis 2028 und enthält eine hohe Ausstiegsklausel, doch er versichert, es bräuchte schon etwas Außergewöhnliches, um ihn zum Wechsel zu bewegen. Auf die Frage nach früheren Siegen gegen Bayern wischte er ab – für ihn zähle jetzt harte Arbeit und Disziplin, nicht die Vergangenheit. Sein Fokus liege darauf, Gladbach aus der Abstiegszone zu führen.
Das Achtelrundenduell bringt den ungeschlagenen FC Bayern gegen ein siegloses, aber punktnotwendiges Gladbach-Team. Reitz’ Führung wird entscheidend sein, doch er weigert sich, über Transfers oder persönliche Ambitionen zu sprechen. Das Ergebnis könnte die Saison der Fohlenelf prägen – im Kampf um den Klassenerhalt.






