FMO baut NRWs größtes Solarkraftwerk – und setzt auf grüne Energie statt Startbahn-Ausbau
Edgar WilmsenFMO baut NRWs größtes Solarkraftwerk – und setzt auf grüne Energie statt Startbahn-Ausbau
Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) plant Nordrhein-Westfalens größtes Solarkraftwerk
Das Vorhaben markiert eine deutliche Kursänderung, nachdem Pläne für eine Verlängerung der Startbahn verworfen wurden. Die auf 70 Hektar geplante Anlage soll nach ihrer Fertigstellung nicht nur den Flughafen, sondern auch ein benachbartes Industriegebiet mit Strom versorgen.
Das Solarkraftwerk entsteht auf Ackerflächen, die ursprünglich für die gescheiterte Startbahnerweiterung erworben worden waren. Die Anlage in der Gemeinde Greven soll 2028 in Betrieb gehen. Langfristig könnte sie zudem Elektroflugzeuge mit Energie versorgen.
Der Flughafengeschäftsführer bezeichnete das Projekt als "strategische Wende" hin zu mehr Nachhaltigkeit. Josef Tumbrink, ehemaliger Vorsitzender des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), begrüßte die Entscheidung als Erfolg für den Klimaschutz und die heimische Tierwelt. Auch Oliver Krischer, Umwelt- und Verkehrsminister von Nordrhein-Westfalen, unterstützt die Pläne.
Statt einer Erweiterung setzt der Flughafen nun auf erneuerbare Energien. Die Anlage soll den eigenen Strombedarf decken und gleichzeitig lokale Unternehmen versorgen. Die Bauarbeiten sollen innerhalb der nächsten vier Jahre abgeschlossen sein.






