Fast 2 Millionen Menschen in NRW erhalten 2024 Grundsicherung – diese Städte sind besonders betroffen
Edgar WilmsenFast jeder Zehnte in NRW bekommt Mindestsicherung - Fast 2 Millionen Menschen in NRW erhalten 2024 Grundsicherung – diese Städte sind besonders betroffen
Zum Jahresende 2024 waren in Nordrhein-Westfalen fast 2 Millionen Menschen auf Grundsicherungsleistungen angewiesen. Das entspricht etwa jedem neunten Einwohner des Bundeslandes. Zu den Leistungen zählen Arbeitslosengeld, Grundsicherung im Alter, Unterstützung für den Lebensunterhalt sowie Leistungen für Asylbewerber.
Laut den aktuellsten Zahlen erhielten 1,55 Millionen Menschen im Land Bürgergeld – den größten Anteil der Grundsicherungsempfänger. Weitere 321.000 Personen waren auf die Grundsicherung im Alter angewiesen, während die Zahl der Bezieher von Asylbewerberleistungen auf 88.555 sank.
In Gelsenkirchen lag die Quote der Grundsicherungsempfänger mit 21,7 Prozent am höchsten. Im Gegensatz dazu verzeichnete der Kreis Borken die niedrigsten Werte: In Raesfeld bezogen 3,7 Prozent und in Südlohn 3,9 Prozent der Bevölkerung Grundsicherung.
Bundesweit werden voraussichtlich rund 5,5 Millionen Menschen von den geplanten Reformen des Bürgergelds betroffen sein. Die schwarz-rote Koalition will die Leistung in Grundsicherung umbenennen und strengere Regeln einführen, darunter verschärfte Mitwirkungspflichten und Sanktionen bei Verstößen.
Die Reformen werden die Unterstützung für Millionen Menschen in Deutschland neu gestalten. Die Zahlen aus Nordrhein-Westfalen verdeutlichen die regionalen Unterschiede bei der Abhängigkeit von diesen Leistungen. Ziel der Änderungen ist es, die Zahl der Empfänger durch strengere Auflagen zu verringern.






