Essens Weg zur Smart City: Wie Digitalisierung und Bürgerbeteiligung das Leben verändern
Michaele LindnerEssens Weg zur Smart City: Wie Digitalisierung und Bürgerbeteiligung das Leben verändern
Rund 30 Akteurinnen und Akteure aus verschiedenen Bereichen trafen sich am 31. Oktober 2025, um über Essens Zukunft als "Smart City" zu diskutieren. Die Veranstaltung im GOP Varieté-Theater konzentrierte sich darauf, wie digitale Werkzeuge und bürgerschaftliches Engagement das städtische Leben prägen können. Bildung, Barrierefreiheit und soziale Teilhabe standen im Mittelpunkt der Gespräche.
Die Zusammenkunft war Teil der Reihe "Frühstück mit der Zivilgesellschaft", die den offenen Austausch zwischen Kommunalpolitik und Bürgerinnen und Bürgern fördern soll. Oberbürgermeister Thomas Kufen diskutierte gemeinsam mit Thomas Müller und Peter Adelskamp über "Teilhabe und Engagement in der Smart City". Kufen betonte die Bedeutung einer starken Zivilgesellschaft als Grundlage für faire Chancen und selbstbestimmtes Leben.
Die Teilnehmenden hoben hervor, wie wichtig eine nahtlose Verzahnung digitaler und analoger Dienstleistungen ist. Gleichzeitig müssten diese Angebote nutzerfreundlich bleiben und sich an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientieren. Besonders im Fokus standen die Unterstützung älterer Menschen, die Bekämpfung von Einsamkeit sowie die Vermeidung von Abhängigkeiten oder Ausgrenzung bestimmter Gruppen.
Unter einer "Smart City" versteht man den Einsatz von Technologie und Innovation, um das Leben in Städten zu verbessern. Bei der Veranstaltung wurden das Essener Stadtportal sowie geplante Projekte vorgestellt – dabei spielt Bildung eine zentrale Rolle.
Die Diskussionen unterstrichen, dass eine intelligente Stadt für alle funktionieren muss. Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe und künftigen Terminen gibt es unter www.ourwebsite.de/civicbreakfasts. Als nächste Schritte dürften die Gespräche in konkrete Maßnahmen für die Essener Bevölkerung münden.






