Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen berät jetzt die Bundesregierung zu Nachhaltigkeit
Edgar WilmsenEssens Oberbürgermeister Thomas Kufen berät jetzt die Bundesregierung zu Nachhaltigkeit
Thomas Kufen, Oberbürgermeister von Essen, ist in den Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung berufen worden. Die dreijährige Amtszeit würdigt das langjährige Engagement der Stadt für ökologischen Fortschritt. Kufen äußerte sich stolz darauf, Essens Erfolge nun auf Bundesebene vertreten zu dürfen.
Essen hat sich einen starken Ruf in Sachen Nachhaltigkeit erarbeitet und wurde 2017 zur "Umwelthauptstadt Europas" gekürt. Nun strebt die Stadt an, bis 2040 klimaneutral zu werden – unterstützt von der Kommunalverwaltung, Politikern und lokalen Initiativen.
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung wurde 2001 gegründet und besteht aus 15 Mitgliedern. Seine Aufgabe ist es, die Bundesregierung in Fragen der Nachhaltigkeitspolitik zu beraten und die übergeordnete Strategie Deutschlands mitzugestalten. Die Ratsmitglieder setzen sich zudem dafür ein, nachhaltiges Handeln in der öffentlichen Debatte und der Gesellschaft zu verankern.
Kufens Berufung unterstreicht Essens Vorreiterrolle in urbaner Nachhaltigkeit. Er möchte die Erfahrungen der Stadt einbringen, um bundesweite Entscheidungen mitzuprägen. Ein besonderes Anliegen ist ihm, die Perspektiven der Bürgerinnen und Bürger in die Arbeit des Rates einzubringen.
Die dreijährige Amtszeit bietet Kufen die Möglichkeit, Essens Fachwissen in die deutschen Nachhaltigkeitsziele einzubringen. Die anhaltenden Bemühungen der Stadt – getragen von Verwaltung, Verantwortlichen und Bevölkerung – bleiben zentral für das Ziel der Klimaneutralität bis 2040. Die Empfehlungen des Rates werden auch künftig die Bundespolitik in diesem Bereich prägen.






