20 April 2026, 00:54

Essen plant futuristischen Verwaltungscampus an der Bernestraße bis 2030

Eine Stadtstraße mit hohen Gebäuden, die als Teil der Universität Rotterdam etikettiert sind, Straßenlaternen, Verkehrspoller, Kraftfahrzeuge, Informationsschilder, Büsche, Bäume und ein bewölkter Himmel.

Essen plant futuristischen Verwaltungscampus an der Bernestraße bis 2030

Essen wählt Entwurf für neuen Verwaltungscampus an der Bernestraße

Essen hat sich für ein Design für seinen neuen Verwaltungscampus an der Bernestraße entschieden. Eine Jury kürte den Siegervorschlag Mitte Februar 2026 – ein wichtiger Meilenstein für die Stadtentwicklung. Das Projekt verwandelt das Gelände des ehemaligen Hauptbads in ein modernes Zentrum für öffentliche Dienstleistungen.

Der prämierte Entwurf stammt vom Münsteraner Büro PBA Peter Bastian Architekten und verbindet städtebauliche Strategie mit einer markanten architektonischen Vision. Martin Harter, Technischer Geschäftsführer der Immobilien Management Essen GmbH (IME), hob die starke Anbindung an den Burgplatz und die harmonische Einbindung in das Stadtbild hervor.

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Eine Ausstellung mit den drei finalen Entwürfen eröffnete am 23. Februar 2026 im Foyer des Essener Rathauses. Besucher konnten sich dort über die Vorschläge informieren, darunter auch den ausgewählten Plan. Dr. Ecevit Agu, Dezernent für Stadtplanung und Bau, lobte den Workshop-Prozess, der drei hochwertige Lösungen hervorgebracht habe.

Die erste Bauphase des Campus soll bis 2030 abgeschlossen sein. Zu den ersten Nutzern zählen das Polizeipräsidium I, Teile der Ordnungsbehörde sowie die Krisenmanagement-Verwaltung der Stadt. Die Vertragsverhandlungen mit der Essener Polizei laufen noch, doch die Anmietung hängt von der Finalisierung des architektonischen Zielentwurfs ab.

Oberbürgermeister Thomas Kufen begrüßte die Entscheidung als "zukunftsweisenden Schritt für Essens städtische und administrative Entwicklung". Das Projekt wird in mehreren Abschnitten umgesetzt, wobei die ersten Gebäude bis 2030 bezugsfertig sein sollen. Polizei und Ordnungsdienste gehören zu den ersten Einrichtungen, die einziehen. Ziel des Entwurfs ist es, einen funktionalen und gut vernetzten Raum für die wachsenden Bedürfnisse der Stadt zu schaffen.

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