28 April 2026, 10:49

Dülmen eröffnet im Mai neues Aufnahmezentrum für Geflüchtete mit 24-Stunden-Betreuung

Großes Gebäude mit Schutt davor, umgeben von einem Metallzaun, einem Container, Pflanzen, Bäumen, Pfählen, einem Schild, Fahrzeugen, Steinen und einem bewölkten Himmel an einer Baustelle für ein neues Wohngebäude.

Dülmen eröffnet im Mai neues Aufnahmezentrum für Geflüchtete mit 24-Stunden-Betreuung

Neues staatliches Aufnahmezentrum für Geflüchtete eröffnet im Mai in Dülmen

Im Mai soll in Dülmen ein neues landeseigenes Aufnahmezentrum für Asylsuchende seinen Betrieb aufnehmen. Die Einrichtung, bekannt als ZUE Dülmen, wird rund um die Uhr Unterstützung und grundlegende Dienstleistungen für Neuankömmlinge bereitstellen. Lokale Bürgerinnen und Bürger werden nun aufgerufen, sich als Ehrenamtliche zu engagieren.

Die Bauarbeiten für das ZUE Dülmen begannen im Oktober 2025 mit modularen Container-Einheiten. Der Standort an der Gausepatt entstand in enger Abstimmung mit der Stadt, die das Projekt begrüßt. Regierungspräsident Andreas Bothe dankte Dülmen für die Unterstützung während der Planungs- und Umsetzungsphase.

Die Einrichtung wird eine Mensa, eine medizinische Station sowie ein Sozialgebäude mit täglichen Aktivitäten anbieten. Ziel ist es, neuen Bewohnerinnen und Bewohnern während der ersten Orientierungsphase den Einstieg zu erleichtern. Zudem wurde eine eigene Ansprechpartnerin für die Öffentlichkeitsarbeit ernannt, die Fragen und Anliegen aus der Bevölkerung aufgreift.

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Das Zentrum ist Teil einer größeren Ausbauinitiative der Bezirksregierung Münster, die derzeit neun Aufnahmeeinrichtungen in der Region betreibt und insgesamt 3.303 Plätze bereitstellt. Der neue Standort in Dülmen unterstreicht die fortlaufenden Bemühungen, die Kapazitäten im Einklang mit den regionalen Verpflichtungen zu erhöhen.

Ab Mai wird das ZUE Dülmen Asylsuchenden essenzielle Hilfe leisten. Freiwillige aus der Region sind eingeladen, die Arbeit im Zentrum zu unterstützen. Die Einrichtung strebt an, ein strukturiertes und willkommenheißendes Umfeld für Menschen zu schaffen, die ihren Integrationsprozess beginnen.

Quelle