Dormagen ehrt Werner Endres mit neuem "Heimatblickpunkt" am Brunnen
Dormagen ehrt das Andenken an Werner Endres: "Endres-Brunnen" wird zum offiziellen "Heimatblickpunkt"
Dormagen hat dem verstorbenen Werner Endres eine besondere Ehre erwiesen, indem der Endres-Brunnen zum offiziellen "Heimatblickpunkt" erhoben wurde. Am 18. März 2026 wurde eine neue Stele enthüllt, die den Ort als würdiges Denkmal für den Mann kennzeichnet, der nicht nur den Brunnen prägte, sondern auch die Identität der Stadt. Seine Witwe, Elisabeth Endres-Michel, drückte ihre Dankbarkeit aus und erinnerte an sein lebenslanges Engagement für Dormagen.
Werner Endres, der 2022 verstarb, hinterließ in Dormagen bleibende Spuren. 1965 trat er bei der Bayer AG in der Stadt ein und wirkte später über 40 Jahre lang im Stadtrat. Für seinen Einsatz erhielt er 2004 den Ehrenring der Stadt – eine Auszeichnung für sein tiefes Engagement im kommunalen Leben.
Der Endres-Brunnen, 2007 eingeweiht, steht an der Ecke Römerstraße und Marktstraße, zwischen dem Marktplatz und der Fußgängerzone. Sein Design symbolisiert die Einheit Dormagens: 16 Basaltsäulen repräsentieren die einzelnen Stadtteile, wobei ihre Höhen den jeweiligen Einwohnerzahlen entsprechen. Die Grundfläche des Brunnens spiegelt die Stadtgrenzen wider, während seine fließenden Linien den Verlauf des Rheins nachzeichnen.
Bürgermeister Erik Lierenfeld würdigte bei der Enthüllung der Stele Endres' Großzügigkeit und Weitsicht. Der Brunnen bleibt ein lebendiger Treffpunkt im Stadtzentrum und ist nun offiziell als Symbol des Dormagener Erbes anerkannt.
Mit der Aufwertung des Denkmals lebt das Vermächtnis Werner Endres' im Herzen der Stadt weiter. Der Brunnen feiert nach wie vor die Vielfalt der Stadtteile und ihre Verbindung zum Rhein. Für Einwohner und Besucher bleibt er ein Ort des Gedenkens und der Begegnung – für die kommenden Jahre.






