Deutschland feiert erstmals den skurrilen ToiPaBeu-Tag am 2. Juli
Deutschland hat nun einen ungewöhnlichen neuen Feiertag – gewidmet einer skurrilen Handarbeit
Am 2. Juli wird erstmals der ToiPaBeu-Tag gefeiert, auch bekannt als Tag der Toilettenpapier-Tasche. An diesem Tag steht ein kleines, handgefertigtes Accessoire mit einer ganz besonderen Funktion im Mittelpunkt: eine Tasche, um Toilettenpapier unterwegs griffbereit zu haben.
Erfunden wurde der Feiertag von Sandra Roman, einer Leserin, die ihn 2024 für den "Kalender der kuriosen Feiertage aus aller Welt" vorschlug. Ihre Kreation, der ToiPaBeu, ist ein winziges gestricktes oder gehäkeltes Säckchen, das eine Rolle Toilettenpapier aufnimmt. Der Name setzt sich aus den deutschen Wörtern "Toilettenpapier" und "Beutel" zusammen.
Roman fertigte ihre erste Toilettenpapier-Tasche im Sommer 2015 an. Da sie das genaue Datum nicht mehr rekonstruieren konnte, legte sie den 2. Juli als Feiertag fest – ein Datum, das zufällig auch mit dem "Nationalen 'Ich-hab's-vergesse'-Tag" in den USA zusammenfällt und der Sache eine humorvolle Note verleiht.
Der ToiPaBeu-Tag fördert Handarbeit und Scherz und gibt den Menschen einen Grund, selbst einen ToiPaBeu zu basteln – und ihn vielleicht sogar zu nutzen. Mag die Idee auf den ersten Blick auch seltsam wirken, so hat sie doch ihren Platz in der wachsenden Liste deutscher Feiertage mit Augenzwinkern gefunden.
Ab sofort wird der ToiPaBeu-Tag jedes Jahr am 2. Juli begangen. Er würdigt eine Nischen-, aber kreative Tradition, die Nützliches mit Spaß verbindet. Für Strick- und Häkelfans bietet er ein neues Projekt – und eine stilvolle Ausrede, um Toilettenpapier immer dabei zu haben.






