Cathy Hummels' Wiesn-Bummel wird zum teuren Promi-Highlight mit Lizenzgebühr
Michaele LindnerCathy Hummels' Wiesn-Bummel wird zum teuren Promi-Highlight mit Lizenzgebühr
Cathy Hummels' Wiesn-Bummel ist nach einem Jahrzehnt zu einer beliebten Oktoberfest-Tradition geworden. 2022 lockte die Veranstaltung prominente Gäste wie den Rapper Kollegah oder die Schauspielerinnen Jenny Elvers und Nina Bott an. Im selben Jahr führte die Stadt München erstmals eine Gebühr für den Event ein – ein Novum für Hummels' gefeierten Rundgang über das Festgelände.
Der Wiesn-Bummel zählt seit Langem zu den Highlights des Oktoberfests und verbindet Prominenz mit festlicher Atmosphäre. Hummels, die die Veranstaltung unter ihrem Label Events by CH organisiert, pflegt ein enges und vertrauensvolles Verhältnis zu den Münchner Behörden. Die Zusammenarbeit bezeichnete sie als "sehr vertrauensbasiert" und zeigte sich optimistisch für künftige Projekte.
2022 schlug die Stadt jedoch einen neuen Kurs ein: Erstmals wurde für den Event eine Lizenzgebühr fällig. Zwar sind die genauen Einnahmen aus Vorjahren nicht bekannt, doch die Gebühr für Hummels' Rundgang soll sich laut Berichten im "hohen fünfstelligen Bereich" bewegt haben. Münchens Schritt ist Teil einer größeren Strategie, die Marke Oktoberfest durch Kooperationen mit Influencern kommerziell stärker zu nutzen.
Künftig plant die Stadt, weitere Influencer in ähnliche Vereinbarungen einzubinden, um von gegenseitiger Werbewirkung zu profitieren. Hummels' Veranstaltung mit ihrer prominenten Gästeliste und langjähriger Popularität dient dabei als Vorbild für mögliche künftige Partnerschaften.
Die Einführung von Lizenzgebühren markiert einen Wandel in der kommerziellen Steuerung des Oktoberfests. Hummels' Wiesn-Bummel bleibt zwar ein zentraler Programmpunkt, doch künftige Ausgaben werden nun mit finanziellen Abgaben an die Stadt verbunden sein. Die Verantwortlichen erhoffen sich davon eine Stärkung der Zusammenarbeit mit Influencern – und zusätzliche Einnahmen für die Festivalmarke.






