Caravaning-Branche setzt auf junge, digitale Käufer – wie der CIVD reagiert
Michaele LindnerCaravaning-Branche setzt auf junge, digitale Käufer – wie der CIVD reagiert
Die Caravaning-Branche in Deutschland passt sich einer neuen Kundengeneration an. Eine aktuelle Studie zeigt, dass jüngere, digital affine Käufer zunehmend die Nachfrage prägen. Der CIVD, der Verband der Branche, stellt seine Marketingstrategie um, um diese Zielgruppe besser zu erreichen.
Der CIVD fördert seit Langem den Caravaning-Markt – unter anderem als Veranstalter der CARAVAN SALON in Düsseldorf. Nun reagiert er auf verändertes Kaufverhalten. Eine über 15 Jahre angelegte Marktanalyse dokumentiert die Entwicklung von Kundenwerten und -einstellungen von 2008 bis heute.
Sowohl traditionelle Camper als auch Neulinge schätzen Natur, Flexibilität und Unabhängigkeit. Doch die jüngste Untersuchung, durchgeführt mit GfK, offenbart einen entscheidenden Unterschied: Die neue Kundengruppe ist jünger und deutlich aktiver im Netz. Viele von ihnen entdeckten das Campen erstmals während der Corona-Pandemie.
Um diese Zielgruppe gezielter anzusprechen, wird der CIVD seine Werbestrategie ausweiten – über klassische TV-Spots hinaus. Digitale Kampagnen sollen künftig eine größere Rolle spielen. Zudem arbeitet der Verband mit GfK an einem neuen Projekt, um die Kaufabsichten in ganz Deutschland zu messen.
Die Branche konzentriert sich nun auf jüngere, technikaffine Käufer. Durch die Kombination von digitalem Marketing und bewährten Methoden will der CIVD diese wachsende Gruppe erreichen. Die Anpassungen basieren auf klaren Daten zu sich wandelnden Kundengewohnheiten und -präferenzen.






