11 March 2026, 12:19

Business Forum 2026: Wie NRW den Mittelstand mit Millionenförderung stärkt

Ein Diagramm, das die Anzahl der durch die COVID-19-Pandemie betroffenen US-Geschäfte zeigt, unterteilt in Erholung und wirtschaftliche Erholung mit Unterabschnitten für verschiedene Branchen, begleitet von beschreibendem Text auf der linken Seite.

Business Forum 2026: Wie NRW den Mittelstand mit Millionenförderung stärkt

Über 70 Führungskräfte aus der Wirtschaft trafen sich in Greven bei der Wilken Software Group zum Business Forum 2026, das gemeinsam von der WESt und der NRW.BANK veranstaltet wurde. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Fördermöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Nordrhein-Westfalen – mit besonderem Fokus auf Digitalisierung und die Energiewende.

Seit 2020 hat die Region ihre finanzielle Unterstützung deutlich ausgebaut, darunter neue Zuschüsse und Kredite, die Unternehmen bei Innovation und Anpassung unterstützen sollen.

Eröffnet wurde das Forum mit einem Hauptvortrag von Prof. Dr. Manuel Rupprecht, der die Herausforderungen einer sich wandelnden globalen Wirtschaft analysierte und die zentrale Rolle des deutschen Mittelstands als Rückgrat der KMU-Landschaft betonte. Sein Beitrag bildete den Rahmen für die anschließenden Diskussionen, wie sich lokale Unternehmen in diesem Umfeld behaupten können.

NRW.BANK-Vorstandsvorsitzende Gabriela Pantring unterstrich die Notwendigkeit kontinuierlicher Investitionen in Digitalisierung und grüne Technologien, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Sie verwies auf aktuelle Programme wie die Digitalisierungsprämie NRW, die 2021 eingeführt wurde und Zuschüsse von bis zu 15.000 Euro für digitale Projekte bietet. Ein weiteres zentrales Vorhaben, go-digital.NRW, wurde 2022 erweitert, um nun auch Künstliche Intelligenz und Cloud-Lösungen abzudecken.

Die Förderangebote haben sich seit der Pandemie deutlich verbessert. Die Zuschussquoten für Digitalprojekte stiegen von 30 auf 50 Prozent, während das Kreditprogramm Energiewende NRW nun 500 Millionen Euro für Energieeffizienzmaßnahmen bereitstellt. Der NRW.BANK Gründerkredit Digital verbindet zudem Förderung für digitale und nachhaltige Innovationen. Bis 2025 werden diese Initiativen durch Mittel aus dem EU-Programm NextGenerationEU ergänzt.

Dr. Martin Sommer, Landrat des Kreises Steinfurt, hob die regionalen Auswirkungen globaler Wirtschaftstrends hervor. Er forderte klarere Leitlinien und einen besseren Zugang zu Fördermitteln, um Unternehmen die Anpassung zu erleichtern. Praktische Lösungen präsentierten Guido Hellmer von der NRW.BANK und Varvara Leinz von den WESt-Business Services, darunter Details zum neuen Transformationskredit – ein Instrument, das Unternehmen bei strukturellen Veränderungen unterstützen soll.

Das Forum machte deutlich, dass KMU in Nordrhein-Westfalen zunehmend auf finanzielle Unterstützung zählen können. Mit erweiterten Zuschüssen, höheren Förderquoten und zielgerichteten Krediten verfügen Unternehmen über mehr Ressourcen, um Digitalisierung und Nachhaltigkeit voranzutreiben. Die Veranstalter kündigten an, dass weitere Aktualisierungen zu den Programmen folgen werden, sobald die EU-Mittel bis 2025 in die regionalen Förderstrukturen integriert sind.

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