Bundespolizei warnt nach tödlichem Unfall vor Bahngefahren in Schwerte
Michaele LindnerBundespolizei warnt nach tödlichem Unfall vor Bahngefahren in Schwerte
Präventionsaktion am Bahnhof Schwerte: Bundespolizei warnt vor Gefahren im Schienenverkehr
Am 17. Juni veranstaltete die Bundespolizeidirektion Dortmund am Bahnhof Schwerte eine Aufklärungskampagne zur Bahnsicherheit. Anlass war ein tragischer Unfall im Juli 2024, bei dem ein Schüler der Gesamtschule Fröndenberg ums Leben kam.
Das tödliche Unglück ereignete sich, als der Jugendliche auf einen Güterwagen kletterte und eine unter Strom stehende Oberleitung berührte. Die Präventionsveranstaltung fand in der Nähe der Margot-Röttger-Rath-Straße statt. Schüler derselben Schule reisten gemeinsam mit Lehrkräften und ihrer Schulleitung mit der Bahn an, um teilzunehmen.
An der Aktion beteiligten sich Vertreter mehrerer Institutionen, darunter das Ordnungamt, die Landespolizei, die Feuerwehr, die Deutsche Bahn, die Bundespolizei sowie die Stadt Schwerte. Die Bundespolizei betonte die lebensgefährlichen Risiken, die von unbefugtem Betreten der Gleise und der Manipulation an Bahnanlagen ausgehen.
Während der Veranstaltung wurden 44 von Schülern gestaltete Plakate mit Warnungen vor Bahngefahren an einem Zaun in der Nähe des Bahnhofs ausgestellt. Als Dank für ihr Engagement belohnte die Stadt Schwerte die Jugendlichen mit Eiscreme. Zudem wiesen die Behörden Reisende darauf hin, die markierte Sicherheitslinie erst zu überqueren, wenn ein Zug vollständig zum Stehen gekommen ist.
Fachleute erklärten, dass moderne Züge Hindernissen nicht ausweichen können und oft erst hörbar sind, wenn es für eine Reaktion zu spät ist.
Die groß angelegte Aufklärungskampagne fand breite mediale Beachtung. Sie unterstrich die Bedeutung von Bahnsicherheit für Schüler und die Allgemeinheit. Die Veranstaltung stand für ein gemeinsames Engagement, um künftige Unfälle zu verhindern.
