Bundespolizei nimmt Algerier mit 6.800 Euro im Schuh fest
Bundespolizisten haben am 7. August am Dortmunder Hauptbahnhof einen algerischen Staatsbürger festgenommen. Der Mann war ohne gültiges Ticket mit dem ICE 100 von Köln nach Dortmund unterwegs. Gegen ihn lag zudem ein Haftbefehl wegen eines von den Hamburger Ausländerbehörden verhängten Einreiseverbots vor.
Bei einer Durchsuchung entdeckten die Beamten etwa 6.800 Euro in bar, die unter der Einlegesohle seines rechten Schuhs versteckt waren. Der Mann konnte weder die Herkunft des Geldes erklären noch dessen rechtmäßigen Besitz nachweisen. Als Vorsichtsmaßnahme wurden 6.000 Euro beschlagnahmt, um die mögliche Verwendung illegaler Einnahmen zu verhindern; der Restbetrag verblieb bei ihm.
Der Festgenommene wurde in die zentrale Polizeigewahrsamszelle Dortmund gebracht. Mittlerweile ermittelt die Polizei wegen Schwarzfahrens und illegalen Aufenthalts. Die weiteren Schritte liegen in der Hand der Ausländerbehörden.
Der Fall umfasst Schwarzfahren, ein aktives Einreiseverbot sowie unerklärliche Bargeldbestände. Die Ermittlungen dauern an. Der Mann bleibt bis zu weiteren Maßnahmen der Ausländerbehörde in Gewahrsam.






