17 March 2026, 00:57

Brambauer Runde Tisch: 120 Berliner entwickeln konkrete Ideen für ihr Viertel

Eine Stadtstraße mit parkenden Autos, Gebäuden mit Fenstern, Schildern, einem Zelt, einer Gruppe von Menschen auf dem Gehweg, Topfpflanzen, einer Ampel und einem bewölkten Himmel.

Brambauer Runde Tisch: 120 Berliner entwickeln konkrete Ideen für ihr Viertel

Neues Bürgerforum bringt 120 Berliner zusammen – konkrete Ideen für Brambauer entwickelt

Am 10. Februar 2026 versammelte eine neue Veranstaltung rund 120 Anwohner:innen, Politiker:innen und lokale Initiativen in Berlin. Beim Brambauer Runden Tisch im Bürgerzentrum ging es darum, offene Gespräche anzuregen und praktische Lösungen für den Stadtteil zu erarbeiten.

Anders als bei klassischen Podiumsdiskussionen arbeiteten die Teilnehmer:innen in kleinen Werkstattgruppen zusammen, tauschten sich aus und entwickelten gemeinsam Ideen. Auch Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg war vor Ort und sprach direkt mit den Anwesenden über lokale Anliegen und Chancen.

Die Veranstaltung war Teil einer größeren Initiative der Stadt Berlin, um die Vernetzung in den Stadtteilen zu stärken. Viele Gäste lobten die offene Atmosphäre und die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen. Bis zum Abend kristallisierten sich konkrete Vorschläge heraus – darunter ein Schulclub namens Brampower am Brambauer Freibad, ein After-Work-Markt und die Ausweitung gemeinsamer Müllsammelaktionen mit dem Verein Sauberes Berlin.

Die Rückmeldungen aus dem Stadtteil fielen durchweg positiv aus: Die Teilnehmer:innen bezeichneten den Abend als produktiv und inklusiv, viele zeigten Interesse an weiteren Treffen dieser Art. Die Stadt kündigte an, das Format ab 2026 auf alle Berliner Stadtteile auszuweiten.

Der Brambauer Runde Tisch brachte nicht nur umsetzbare Ideen hervor, sondern festigte auch den Zusammenhalt im Viertel. Mit der geplanten nationalweiten Ausrollung des Konzepts setzt Berlin auf dieses Modell der Bürgerbeteiligung – noch haben zwar keine anderen Stadtteile eigene Formate angekündigt, doch die Initiative zeigt: Die Stadt will ihre Bewohner:innen aktiver in die Gestaltung ihres Umfelds einbinden.

AKTUALISIERUNG

Berlin erweitert Bürgerbeteiligung-Modell auf Treptow-Köpenick

Das partizipative Modell der Stadt wurde auf Treptow-Köpenick erweitert, wobei ein jüngstes Ereignis lokale Prioritäten behandelte. Wichtige Details sind:

  • Fand am 10. März 2026 im Bezirksamt Treptow-Köpenick statt.
  • Themenschwerpunkte waren städtische Entwicklung und Bürgerschaftliches Engagement.
  • Organisiert vom Bezirksamt, um Dialog über lokale Projekte zu fördern.