Bottrop rüstet sich mit 24 Notfall-Informationsstellen gegen Blackouts und Krisen
Michaele LindnerBottrop rüstet sich mit 24 Notfall-Informationsstellen gegen Blackouts und Krisen
Die Stadt Bottrop hat ein Netzwerk aus 24 Notfall-Informationsstellen eingerichtet, um auf mögliche Stromausfälle und Versorgungsengpässe zu reagieren. Emilio Pintea, Leiter des Ordnungsamts, stellte die Initiative am 12. August auf einer Pressekonferenz vor. Die Stellen sollen in Krisenzeiten Unterstützung und klare Handlungsanweisungen bieten.
Jede Notfall-Informationsstelle wird mit mindestens drei Personen besetzt sein. Zu den Helfern zählen Angehörige der Feuerwehr, Mitarbeiter von Hilfsorganisationen und kommunale Bedienstete. Rund 160 städtische Angestellte haben sich bereits bereit erklärt, an der nächstgelegenen Stelle mitzuwirken.
Die Informationsstellen sind an zentralen Orten wie Feuerwachen, Krankenhäusern, Polizeistationen und Schulen eingerichtet. Sie sind durch rote Schilder und Strandfahnen mit der Aufschrift „Notfall-Informationsstelle“ deutlich gekennzeichnet. Zu ihren Aufgaben gehört es, Notrufe von Bürgern entgegenzunehmen und diese über Funk mithilfe eines Standardformulars an die Leitstelle weiterzuleiten.
Für den 20. September ist eine Großübung geplant, um das System zu testen. Alle 24 Stellen werden während der Übung voll einsatzbereit und besetzt sein. Die Notfall-Informationsstellen werden zudem über die aktuelle Lage informieren und Bürgern Hinweise geben, wie sie sich verhalten sollen.
Das Netzwerk soll eine schnelle Kommunikation und Unterstützung in Notfällen gewährleisten. Die Mitarbeiter nutzen vorbereitete Formulare, um Anrufe effizient weiterzuleiten. Die Übung im September wird die Einsatzbereitschaft aller Standorte und des Personals bestätigen.






