26 March 2026, 10:21

Betrunkene greifen Kinder im Bünder Skatepark an – Polizei ermittelt wegen Körperverletzung

Schwarzes und weißes Foto einer Gruppe von Menschen in Helmen und Eislaufschuhen, die auf dem Eis kämpfen, mit Zuschauern auf einer Treppe im Hintergrund und Text oben.

Betrunkene greifen Kinder im Bünder Skatepark an – Polizei ermittelt wegen Körperverletzung

Gewalttätige Auseinandersetzung in Bünder Skatepark – zwei Betrunkene greifen Kinder an

Am Montag, dem 23. März 2026, kam es in einem Skatepark in Bünde zu einer gewaltsamen Konfrontation. Vier Kinder zwischen 11 und 14 Jahren waren mit ihren Fahrrädern unterwegs, als zwei alkoholisierte Erwachsene sie zunächst beschimpften und die Situation anschließend eskalierte. Die Polizei ermittelt mittlerweile wegen Körperverletzung und Beleidigung.

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Der Vorfall ereignete sich gegen 17:30 Uhr auf der Osnabrücker Straße. Ein 36-jähriger Mann aus Herford und eine 35-jährige Frau aus Bad Oeynhausen begannen, die Kinder angeschrien, weil diese ihrer Meinung nach nicht mit Fahrrädern im Skatepark fahren dürften. Der Mann wurde handgreiflich, stieß einen 13-jährigen Jungen von dessen Rad und schlug ihn, wobei das Kind leichte Verletzungen davontrug.

Drei zufällige Passanten – zwei junge Männer im Alter von 18 und 20 Jahren – griffen ein und hielten den Angreifer fest, bis die Polizei eintraf. Beamte der Herforder Polizei bestätigten nach einem freiwilligen Alkoholtest, dass beide Erwachsene unter Alkoholeinfluss standen. Gegen das Paar wurden Platzverweise verhängt, die ihnen den Zutritt zum Gelände untersagen.

Die Kriminalpolizei Herford ermittelt nun gegen den Mann wegen Körperverletzung und Beleidigung, während der Frau lediglich Beleidigung vorgeworfen wird. Die Eltern der betroffenen Kinder wurden über den Vorfall informiert.

In den vergangenen zwei Jahren gab es in Bünde keine vergleichbaren Zwischenfälle. Die Platzverweise bleiben vorerst bestehen, und die Ermittlungen zu Körperverletzung und Beleidigung laufen weiter. Die Kinder erlitten nur leichte Verletzungen, und es kam seitdem zu keinen weiteren Auseinandersetzungen.

Quelle