Bergisch Gladbach: Stillgelegtes Wohnprojekt könnte bald wieder starten
Michaele LindnerBergisch Gladbach: Stillgelegtes Wohnprojekt könnte bald wieder starten
Stillgelegtes Wohnprojekt in Bergisch Gladbach könnte bald wiederaufgenommen werden
Nach einem entscheidenden Treffen zwischen Stadtvertretern und den Eigentümern des Geländes könnte ein seit Langem ruhendes Bauvorhaben in Bergisch Gladbach bald wieder Fahrt aufnehmen. Die Entwicklung „Leben an der Strunde“ war vor einem Jahr aufgrund finanzieller Bedenken im Zusammenhang mit der Gröner Group gestoppt worden. Nun drängt eine Delegation der Wachendorff-Gruppe auf eine Wiederbelebung der Pläne.
Das Projekt geriet 2023 ins Stocken, als Probleme mit Investoren aus dem Unternehmensnetzwerk von Christoph Gröner bekannt wurden. Die CGRE AG, ein Unternehmen innerhalb von Gröners Imperium, hält einen Anteil von 89,9 Prozent an der betreibenden Gesellschaft, der CG Wohnen an der Strunde GmbH & Co. KG. Diese finanziellen Unsicherheiten veranlassten die Stadt, die Arbeiten am Bebauungsplan auszusetzen.
In dieser Woche traf eine Delegation – darunter Ronald Pofalla, ehemaliger Bundesminister und Vertrauter Gröners – mit der Verwaltung von Bergisch Gladbach zusammen. Ziel war es, ausstehende Fragen zu klären und das Projekt wieder in Gang zu bringen. Die Stadt zeigt sich jedoch weiterhin zurückhaltend. Die Behörden betonten, dass noch ausstehende Fachgutachten zu Entwässerung und Verkehrsinfrastruktur vorgelegt werden müssen, bevor es Fortschritte geben kann.
Vorerst hat die Verwaltung klargestellt: Die ausgesetzten Arbeiten am Bebauungsplan werden erst dann wiederaufgenommen, wenn die Machbarkeit des Projekts bestätigt ist.
Das Treffen könnte einen Wendepunkt für das lange verzögerte Wohnungsbauvorhaben markieren. Dennoch bleibt die Position der Stadt unnachgiebig: Keine weiteren Schritte werden unternommen, bis die technischen und finanziellen Hürden überwunden sind. Der nächste Zug liegt nun bei den Eigentümern – sie müssen die geforderten Unterlagen vorlegen.






