Bergisch Gladbach plant neues Jugendzentrum für die Stadtmitte und Zanders-Viertel
Traudl GertzBergisch Gladbach plant neues Jugendzentrum für die Stadtmitte und Zanders-Viertel
Die Zukunft der Jugendangebote im Bergisch Gladbacher Stadtzentrum nimmt konkrete Formen an – dank einer gemeinsamen Initiative. Stadtverwaltung, Evangelische Kirche und das Jugendzentrum Q1 arbeiten Hand in Hand, um die offenen Kinder- und Jugendarbeitsangebote neu auszurichten. Zwar ist die langfristige Unterbringung des Q1 noch offen, doch die Pläne zur Ausweitung der Unterstützung für junge Menschen in der Region laufen bereits auf Hochtouren.
Seit dem 9. Mai 2026 bietet das Q1 im Gleispark offene Programme an – ein erster Schritt, um die Jugendangebote an die Bedürfnisse des entstehenden Zanders-Viertels anzupassen. Parallel prüfen Stadt und Evangelische Kirche Optionen für einen dauerhaften Standort im Stadtzentrum, um die Angebote nachhaltig zu stärken.
Ziel der Verwaltung ist es, ein neues Jugendzentrum sowie moderne Jugendangebote zu schaffen – sowohl im Stadtzentrum als auch auf dem Zanders-Gelände. Der Gleispark und die Zentralwerkstatt sollen dabei zu zentralen soziokulturellen Anlaufstellen für die offene Jugendarbeit werden. Politische Entscheidungen über den künftigen Standort des Q1 stehen jedoch noch aus, da weiterhin fachliche, städtebauliche und finanzielle Aspekte diskutiert werden.
Fest steht: Das Q1 wird in seiner bisherigen Form nicht fortbestehen. Die Verantwortlichen betonen jedoch, dass die offene Jugendarbeit im Stadtzentrum weiterhin gesichert bleibt. Sobald alle Anforderungen geklärt sind, will die Verwaltung den politischen Gremien einen entscheidungsreifen Vorschlag vorlegen.
Die Zusammenarbeit von Stadt, Evangelischer Kirche und Q1 zielt darauf ab, die Jugendarbeit in Bergisch Gladbach langfristig zu verankern. Die finale Standortfrage für das Q1 hängt von weiteren Prüfungen ab – doch die Erweiterung der Angebote im Gleispark und an künftigen Standorten unterstreicht das klare Bekenntnis, junge Menschen in der Region nachhaltig zu fördern.






