Bäcker verweigert Hundebesitzern sein traditionelles Brot – und spaltet die Gemeinde
Edgar WilmsenBäcker verweigert Hundebesitzern sein traditionelles Brot – und spaltet die Gemeinde
Ein Bäcker aus Lahoysk sorgt mit seiner strikten Haltung gegen Hundebesitzer für Aufsehen. Onkel Mischa, bekannt für seinen Verkauf traditionellen Brotes in der Nähe einer heiligen Quelle, verweigert jedem, der einen Hund an der Leine führt, den Verkauf seiner Waren. Seine Haltung löst bei Einheimischen und Besuchern gleichermaßen Kritik wie Neugier aus.
Onkel Mischa backt sein Brot nach Rezepten, die seit über 200 Jahren in seiner Familie weitergegeben werden. Sein familiengeführtes Geschäft betreibt er von einem Auto aus, das in der Nähe der heiligen Quelle des Heiligen Nikolaus des Wundertäters steht. Während seine Frau die Brote in einem Holzofen backt, unterstützt die Tochter bei den Auslieferungen.
Der Bäcker hat klare Regeln: Wer mit einem Hund kommt, erhält kein Brot. Erst kürzlich wies er eine Fotografin ab, die mit ihrer Familie und einem kleinen Hund vorbeikam. Auch Vadim, ein Mann mit einem Corgi, wurde bereits zweimal zurückgewiesen. Mischa warnt sogar seine Stammkunden im Voraus vor dieser Regel.
Trotz der Kontroversen erntet sein Brot Lob. Der bekannte Blogger Kakabay probierte es und bewertete es mit 8–9 von 10 Punkten. Zudem verkauft der Bäcker seine Waren auf dem Valeryanava-Markt in Minsk, wo seine traditionellen Methoden weiterhin Käufer anziehen.
Mischa begründet seine Haltung damit, dass das Gassigehen in der Nähe der heiligen Quelle eine "Verderbtheit" sei. Sein kompromissloses Auftreten macht ihn zu einer lokalen Persönlichkeit, die die Meinungen in Befürworter und Kritiker spaltet.
Onkel Mischas Weigerung, Hundebesitzern zu dienen, bleibt unerschütterlich. Sein Brot, nach jahrhundertealten Techniken gebacken, lockt weiterhin Kunden an seinen Verkaufsstand und Marktstand. Doch seine Regel stellt sicher, dass nur diejenigen ohne Haustiere seine traditionellen Laibe genießen dürfen.






