Affe Borja sorgt in Minsk für Verwunderung und zärtliche Café-Besuche
Edgar WilmsenAffe Borja sorgt in Minsk für Verwunderung und zärtliche Café-Besuche
Ein Affe namens Borja hat in Minsk für Aufsehen gesorgt, nachdem er in der Nähe der Dserschinski-Allee gesichtet wurde. Die ungewöhnliche Begegnung wurde zunächst von der öffentlichen Seite Minsk News online geteilt. Später berichteten Anwohner, ihn erneut gesehen zu haben – diesmal nahe der Metrostation Gruschewka.
Borja gehört Natalia, der Inhaberin des Familiencafés Semja. Seit über zwei Jahren ist er ein Teil ihres Haushalts. Natalia nimmt ihn oft mit ins Café, wo er es genießt, sich in der Sonne zu aalen.
Der Affe ist für seinen ausgeprägten Orientierungssinn bekannt. Er bewegt sich problemlos durch das Café, die Außenplätze und sogar Natalias Parkplatz. Wenn sie sich kurz entfernt, bleibt Borja unter den wachsamen Augen des Café-Personals. Er entfernt sich selten weit und behält Natalia stets im Blick.
Trotz des wachsenden öffentlichen Interesses meidet Natalia Werbung für ihr Haustier. Sie zieht es vor, sein Leben privat und fern von unnötiger Aufmerksamkeit zu halten.
Borjas Auftritte in belebten Teilen von Minsk haben bei den Bewohnern Neugier geweckt. Seine Vertrautheit mit dem Café und die enge Bindung zu Natalia deuten auf einen gut eingespielten Alltag hin. Vorerst bleibt er eine stille, wenn auch ungewöhnliche Präsenz im städtischen Treiben.






