98.000 Euro verschwunden? Frau verklagt Sparkasse wegen strittigem Sparkonto
Michaele Lindner98.000 Euro verschwunden? Frau verklagt Sparkasse wegen strittigem Sparkonto
Eine Frau aus Heiligenhaus verklagt die Kreissparkasse Düsseldorf wegen 98.000 Euro, deren Existenz das Institut bestreitet. Heute beginnt der Prozess vor dem Landgericht Düsseldorf, bei dem sie die Behauptung der Bank widerlegen will, das Konto habe nie bestanden. Die Klägerin besteht darauf, dass ihr das Geld zusteht, und legt als Beweis Kontoauszüge aus Jahrzehnten vor.
Der Streit eskalierte im Mai 2024, als die Frau ein Sparkonto auflösen wollte, das ihr verstorbener Ehemann 2003 eröffnet hatte. Die Bank verweigerte dies mit der Begründung, das Konto existiere nicht, und unterstellte ihr, die vorgelegten Unterlagen seien gefälscht. Der letzte Auszug vom Februar 2024 weist jedoch ein Guthaben von 98.000 Euro aus.
Ihr Anwalt, Volker Kukorus, argumentiert, die Bank habe einen Fehler begangen und verweigere seiner Mandantin nun zu Unrecht den Zugang zu ihrem Geld. Die Frau hat Aufzeichnungen aus 20 Jahren gesammelt, die ihrer Meinung nach die Rechtmäßigkeit des Kontos belegen. Nun muss das Gericht entscheiden, ob es die Bank zur Auszahlung des Betrags verpflichtet.
Die Kreissparkasse Düsseldorf bleibt bei ihrer Position und behauptet, das Konto sei in ihren Systemen nicht auffindbar. Zu den Vorwürfen der Fälschung oder zur Herkunft der Kontoauszüge äußerte sich die Bank nicht weiter.
Der Ausgang des Verfahrens hängt davon ab, ob das Gericht die vorgelegten Kontoauszüge als gültig anerkennt. Bei einem Erfolg der Klägerin würde sie die vollen 98.000 Euro zurückerhalten. Das Urteil wird zeigen, ob die Bank das Geld freigeben muss oder ob der Streit weitergeht.






