5.000 Menschen feiern in Köln-Mülheim das Ende des Ramadan mit einem riesigen Iftar-Festmahl
Edgar Wilmsen5.000 Menschen feiern in Köln-Mülheim das Ende des Ramadan mit einem riesigen Iftar-Festmahl
Tausende versammelten sich heute in Köln-Mülheim, um das Ende des Ramadan mit einem großen Gemeinschaftsfestmahl zu feiern. Die Veranstaltung, die sich über 300 Meter entlang der Keupstraße erstreckte, brachte etwa 5.000 Menschen zusammen, die gemeinsam ihr Fasten brachen – in einem Geist der Einheit und des gemeinsamen Feierns.
Das Mahl, bekannt als Iftar, wurde von der Initiative Keupstraße organisiert. Offiziell für alle – unabhängig von Glaubensrichtung oder Herkunft – diente es als öffentliches Zeichen von Toleranz und Vielfalt. Entlang der Straße reihten sich Tische aneinander, an denen die Teilnehmer bei Essen und Gesprächen den Abschluss des islamischen Fastenmonats begingen.
Die Feier fand nur kurz vor Eid al-Fitr statt, dem dreitägigen Fest, das am Freitagabend beginnt. Obwohl es von Muslimen weltweit begangen wird, ist der Feiertag in Deutschland bisher kein offizieller gesetzlicher Feiertag. Dennoch sorgten die lokalen Organisatoren dafür, dass die Veranstaltung allen offenstand und so die Botschaft der Inklusion unterstrich.
Die Zusammenkunft unterstrich das Engagement der Gemeinschaft für Zusammenhalt in einem bedeutenden religiösen Moment. Mit dem bevorstehenden Beginn von Eid al-Fitr bot das gemeinsame Mahl den Anwohnern und Besuchern gleichermaßen ein verbindendes Erlebnis. Die Veranstalter hoffen, dass solche Initiativen weiterhin Brücken zwischen Menschen unterschiedlicher Hintergründe schlagen.






