24 March 2026, 18:20

33 Jahre Stadtmuseum Duisburg: Wie eine Mühle zum Kulturjuwel wurde

Schwarz-weiß-Fotografie eines Raums im Museum of Fine Arts, London, mit Tischen, Stühlen, Skulpturen an den Wänden, Fenstern mit Vorhängen und Geländern.

33 Jahre Stadtmuseum Duisburg: Wie eine Mühle zum Kulturjuwel wurde

Das Stadtmuseum Duisburg feiert in diesem Monat sein 33-jähriges Bestehen. Ursprünglich 1991 eröffnet, verwandelte das Museum eine stillgelegte Industrie-Mühle in ein kulturelles Wahrzeichen. Eine Sonderveranstaltung am 22. März würdigt seine Geschichte und Bedeutung für die Wiederbelebung des Duisburger Wasserufers.

Das Museum öffnete am 22. März 1991 erstmals seine Türen als Niederrheinisches Museum im Duisburger Innenhafen. Seine Gründung war Teil der Internationalen Bauausstellung Emscher Park (IBA), die das Gebiet zu einem lebendigen Dienstleistungszentrum umgestaltete. Das Projekt wurde in nur zweieinhalb Jahren realisiert – durch die Umnutzung einer alten Mühle und den späteren Anbau eines Neubaus.

Bei der Eröffnung betonte der damalige Oberbürgermeister Josef Krings die wachsende Identität Duisburgs als Hafenstadt. Die Lage am Wasser unterstrich diese Verbindung. Über 2.500 Besucher strömten am ersten Wochenende herbei, um Ausstellungen, Bildungsprogramme und einen Blick hinter die Kulissen der Restaurierungswerkstatt zu erleben.

Wolfgang Clement, der später Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen wurde, lobte in seiner Begrüßungsrede den Ansatz des Museums, Kultur für alle zugänglich zu machen. Diese Philosophie prägte die frühen Jahre mit barrierearmen Ausstellungen und Veranstaltungen.

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Zum Jubiläum führt Museumsleiterin Dr. Susanne Sommer ein Gespräch mit dem ehemaligen Pressesprecher Werner Pöhling über die Entwicklung des Hauses. Die Veranstaltung beginnt am 22. März um 12 Uhr; der Eintritt ist im regulären Ticketpreis enthalten: 4,50 Euro für Erwachsene, 2 Euro für Kinder und Ermäßigte.

Das Jubiläumsprogramm blickt auf drei Jahrzehnte kultureller Wirkung zurück. Das Museum bleibt ein zentraler Teil des Duisburger Erbes, das Industriegeschichte mit modernen Ausstellungen verbindet. Besucher können die Feierlichkeiten im Rahmen ihres normalen Museumseintritts besuchen.

Quelle